FAZIT UND AUSBLICK

Mein Forschungsprojekt-die Interviews und die Umfrage-zeigten mir, dass die Juden in Hamburg nicht segregiert sind. Aber das bedeutet nicht, dass sie von der deutschen Gesellschaft nicht voll akzeptiert sind. Man kann zwar die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben als Migrant, aber man ist, in den Köpfen der Menschen noch nicht Deutscher.  Ich habe natürlich nur 8 Leute interviewt und meine Schlussfolgerungen beziehen sie auf eine sehr kleine Gruppe und sind daher nicht statistischen signifikant.

Diese Studie ist mein erstes Forschungsprojekt, wo ich Interviews und eine Umfrage gemacht habe, und es hat mir gezeigt, dass meine Fragen nicht die richtigen Fragen waren, um das Problem der Integration zu erforschen. Es ist eine gute Forschungsfrage aber nicht für diese Gruppe von Migranten. Meine Interviews haben gezeigt, dass Integration viel mit Gefühl zu tun hat. Ich glaube, dass eine erfolgreiche Integrationspolitik auch über solche Probleme nachdenken muss. Integration ist ein emotionaler Prozess, der nicht sehr leicht in Zahlen festgehalten werden kann.

Wenn ich diese Studie weiterführen wollte, würde ich nur Interviews machen, da die auch über die Gefühle zur Integration sprechen. Dann könnten die Resultate mehr zur Integration der Juden in Hamburg zeigen.