Analyse der Umfrage: Wohnungsort und Integration

17 Leute beantworteten die Online-Umfrage über ihren Wohnungsort und 7 Leute beantworten die Umfrage  in einem Interview. Die Befragten waren eine zielgerichtete Stichprobe: Juden von Hamburgs liberaler jüdischer Gemeinde. Auf Grund der geringen Teilnehmer und des hohen Durchschnittsalters der Teilnehmer ist diese Stichprobe nicht repräsentativ für die Juden Hamburgs und die Ergebnisse sind natürlich nicht statistisch signifikant. Trotzdem zeigen die Resultate der Umfrage, welchen Wohnort sie bevorzugen.Die Ergebnisse der Frage “Wo wohnen Sie?” sind folgendermaßen: Die meisten Befragten wohnen in Altona, nämlich 71%.  17% der Befragten wohnen in Eimsbüttel, 8% der Befragten wohnen in Wandsbek und 4% wohnen in Hamburg-Mitte. Es gibt kaum einen Unterschied zwischen der Anzahl der Befragten, die in Hamburg-Mitte oder in Wandsbek wohnen. Die verschiedenen Stadtteile sind auf der Karte eingezeichnet.1 Die Ergebnisse geben wichtige Hintergrunds-Information für die Auswertung der Frage, warum sie in diesen Stadtteilen wohnen.

 

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Hamburger Bezirke und Stadtteile im Überblick

Nur 17 von den Leuten, die die Online-Umfrage oder das Interview beantworteten, beantworteten die Fragen “Wie lange dauert es, von Ihrer Wohnung zur jüdischen Gemeinde zu kommen.”  Für die meisten Befragten dauert  es eine halbe Stunde oder länger, um zur liberalen jüdischen Gemeinde zu kommen.

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Immigranten in Hamburg

Im Jahr 2013 wohnten rund 550.000 Menschen mit Migrationshintergrund in Hamburg, das sind 29,2 Prozent aller Einwohner.2 Ein Viertel aller Hamburger Einwohner mit Migrationshintergrund lebte im Bezirk Hamburg-Mitte; ihr Anteil an der Bevölkerung dort lag bei 45 Prozent. In den Bezirken Hamburg-Nord und Eimsbüttel waren es hingegen nur 22 bzw. 23 Prozent. Man kann mit diesen Daten eine Analyse der Ergebnisse auf Stadtteilebene machen. Bitte schauen sie das Bild links an. Meine Forschung in Verbindung mit diesen Daten von dem Statistischen Amt und mit anderen Statistiken bieten einen Blick auf Migranten, Juden und Integration in Hamburg. Meine Umfrage zeigte, dass die meisten von den Befragten in integrierten Stadtteilen wohnen, aber aus den Antworten ist nicht klar, ob sie in einem ärmeren oder reicheren Stadtteilen wohnen.

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