Gymnasium Lerchenfeld und Ernst Deutsch Theater

Vorteile im Teilnehmen

Ich sprach mit Viola Kiefner, die Koordinatorin für die Partnerschaft zwischen dem Gymnasium Lerchenfeld und dem Ernst Deutsch Theater (EDT). Sie sagt, dass die Schule oft an dieser Partnerschaften teilnehmen wollte, weil es eine gute Werbung ist, diesen Wettbewerb zu gewinnen. Aber es ist auch ein Gewinn für die Lehrer. Deswegen klassifizierte Kiefner diese Partnerschaften als “ein gegenseitiges ‘Nehmen-und-Geben.'”1 Die Schulen können in die Theater gehen, um ein Theaterstück anzuschauen, und sie können diese Art von Kultur kennenlernen: “Was ist an Theater? Was ist eine Aufführung? Andererseits können die Schauspieler [und] die Regisseure in die Schule gehen und ihr Wissen weiter geben…und weiter unterrichten.”2 Deswegen können neue Perspektiven den Schülern gegeben werden. Schule ist der Lernort des Kindes, Theater, der Lernort der Gesellschaft–es soll sein, dass die neue Perspektive in der Schule und im Theater sich entwickelt kann.

Die Wichtigkeit dieser Bildung am Gymnasium Lerchenfeld

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“Aesthetic eductaion should spread not only in fine art, but…also…in religion, the languages, and natural sciences” (Viola Kiefner, Koordinatorin für die Partnerschaft zwischen Gymnasium Lerchenfeld und dem Ernst Deutsch Theater). Schüler am Gymnasium Lerchenfeld im TUSCH Programm.

“Innerhalb des Unterrichts ist im 5. und 6. Jahr ein Theaterprojekt vorgeschrieben im Lehrplan. Im Curriculum wird es festgelegt. Die Lehrer und Lehrerinnen haben keine richtige Ausbildung für eine Fortbildung” in künstlerischen Fächern.3 Sie können deswegen am Unterricht teilnehmen. Da kann man sich für andere ästhetische Fächer weiter fortbilden. Darstellendes Spiel gibt es als Fach in der Fortbildung nicht so lang in Deutschland. Viola Kiefner ist eine Künstlerin, die auch Theaterpädagogin ist. Seit anderthalb Jahren unterrichtet sie bildende Kunst. Sie unterrichtete darstellendes Spiel. Es gibt wenige Lehrer, die so etwas studierten. Deswegen wählte das Gymnasium Lerchenfeld Viola Kiefner als Künstlerin aus, weil sie Erfahrungen in Schulen und in Theater hatte.4

Warum eine Partnerschaft mit dem Ernst Deutsch Theater?

Als ich in die U-Bahn stieg, bevor ich mit Viola Kiefner sprach, sah ich das Gymnasium Lerchenfeld auf der einer Seite der Straße, und auf der anderen Seite das Ernst Deutsch Theater. Sie sind so nah, dass sie schon bevor TUSCH eine Beziehung hatten: ein Kollege arbeitete mit dem Theater zusammen. Das EDT hat auch verschiedene Programme, an denen die Schüler teilnehmen können, die mit Theater für Jugendliche handeln. Eine Mischung von Studenten und Studentinnen vom Gymnasium Lerchenfeld nahmen schon an diesen Programmen teil. Um diese Beziehung weiter zu entwickeln, wollte das Gymnasium Lerchenfeld mit dem Ernst Deutsch Theater in der zweijährigen Partnerschaft verbunden werden.

Leider können nicht alle Schüler an der Partnerschaft teilnehmen; das Curriculum ist zu streng. Beteiligung, sagt Kiefner, hängt von den Lehrern ab, die teilnehmen wollen. Sie stellte im Juni 2014 ein Projekt zusammen, und fragte, wer teilnehmen wollte. Die 5. und 6. Klassen interessierten sich dafür.

Die Schüler arbeiten seit Herbst an einem Stück, das auf der Ernst Deutsch Theater Bühne im Februar aufgeführt wird. Im zwölften “plattform-Festival” stellen sich die Schüler vor, was zum Thema “Traum” passt.5 Das plattform-Festival ist ein Teil des Programms von Ernst Deutsch Theater, das für Jugendliche geschaffen wurde. Vier bis fünf Schulen nehmen an diesem Stück teil – eine Gruppe von der 5. und 6. Klassen am Gymnasium Lerchenfeld planen das Bühnenbild. Dieses Projekt ist für Gymnasium Lerchenfeld das größte.6

Zukunftspläne und Problemen

edtLESSLONGFrau Kiefner meinte, die Schule und die Schüler sahen aus, als ob das plattform-Festival sehr wichtig für sie war. Nächstes Jahr will eine Lehrerin vom audiovisuell Fach mit Kiefner arbeiten. Kiefner sagte, dass es schwierig ist, Kollegen zu finden, die zusammenarbeiten wollen. Sie sind alle von dem Projekt und Partnerschaft begeistert, aber das Curriculum ist zu streng, um Zusammenarbeit zu erlauben. Obwohl Kunst und ästhetische Bildung in der Schule nötig sind, ist Kunst auch im Curriculum noch nicht integriert. Es muss sein, dass Kunst als Teil der Erziehung angenommen wird, wenn dieses Programm viel Erfolg haben soll. Kiefner ist auch eine Künstlerin, die von außerhalb der Schule eingeladen wurde, um diese Partnerschaft zu fördern. Die Beziehungen, die wirklich hilfreich für diese Partnerschaft sein würden, müssen sich zuerst noch entwickeln. Viele Lehrerinnen und Lehrer, die schon mit Kunst unterrichteten, sprachen mit Kiefner. Niemand von den Fächern Wissenschaft oder Mathematik interessierte sich für ein Gespräch.7


  1. Viola Kiefner, persönliche Kommunikation, 17. Dezember 2014.

  2. Viola Kiefner, persönliche Kommunikation, 17. Dezember 2014.

  3. Viola Kiefner, persönliche Kommunikation, 17. Dezember 2014.

  4. Viola Kiefner, persönliche Kommunikation, 17. Dezember 2014.

  5. Ernst Deutsch Theater, Festivaleröffnung.

  6. Viola Kiefner, persönliche Kommunikation, 17. Dezember 2014.

  7. Viola Kiefner, persönliche Kommunikation, 17. Dezember 2014.