Einleitung

Obwohl die USA stolz auf ihr Schulsystem sind, schneiden sie häufig in PISA Studien (Programme for International Student Assessment) schlechter ab als erwartet. 1 In den USA gibt es einen großen Unterschied in der Erziehungsqualität zwischen Privatschulen und öffentlichen Schulen. Privatschulen werden finanziell besser unterstützt, was sich auf der Qualität des Unterrichtes wiederspiegelt: der Lehrerschlüssel ist besser und es gibt individuellere Förderung und ein größeres Angebot an verschiedenen Fächern.

In den USA erreichten im Jahre 2008 nur 69,9 Prozent der amerikanischen Studentenschaft ihren Abschluss. In Deutschland waren es 90,7 Prozent der deutschen Studierenden und 81 Prozent der ausländischen Studierenden, die ihren Abschluss machten.2 Welche Möglichkeiten gibt es, die Qualität des Unterrichts in allen Schulen zu erhöhen?

Für dieses Projekt besuchte ich zwei Schulen, die ein innovatives Programm zur Förderung der Erziehung haben: eine  Partnerschaft mit einem Theater. Ich sprach mit Carsten Beleites, der Hauptkoordinator von TUSCH in Hamburg, der mir erklärte, warum diese Verbindung wichtig ist, wie diese Organisation funktioniert, und aus welchen Geldern sie finanziert wird.3 Ich sprach mit den Theaterpädagogen von zwei Theatern, die mit den zwei Schulen zusammen arbeiten, um zu erfahren, welche Ziele sie verfolgen, wie (und ob) diese Partnerschaft den Unterricht in den Schulen verändert haben, und wie die Resultate dieser Partnerschaften aussehen.