Ästhetische Fächer in amerikanischen Schulen

TurnAroundArtsLogo1Turnaround Arts ist eine Partnerschaft zwischen dem President’s Committee on the Arts and Humanities, Schulen, und lokalen Organisationen. Turnaround Arts benutzt Kunst und ästhetische Erziehung, um vor allem das Klima in den ärmsten amerikanischen Schulen zu verbessern. Sie verbindet eine Schule mit einer berühmten Person und stellt Finanzierung, Hilfsmaterialien, und personelle Beratung bereit.1

Die finanzielle Unterstützung von Turnaround Arts ermöglicht es, dass Schulen und berühmte Personen zusammen arbeiten, aber die curriculare Umsetzung wird von der Schule selber bestimmt. Der Erfolg dieser Verbindung hängt natürlich nicht nur von der Schule ab, sondern auch vom Engangement der berühmten Person.

In Burlington, Vermont gibt es eine Schule, die Integrated Arts Academy at H.O. Wheeler School (IAA) heißt, die ein solches Programm vor sechs Jahren anfing. Bevor dieses Programm gegründet wurde, qualifizierten sich 95 Prozent der Schüler an der Grundschule für ein kostenloses Mittagessen, und nur 17 Prozent waren im Fach Mathematik kompetent. Nach sechs Jahren waren ganze 66 Prozent im Fach Mathematik kompetent, und nur die Hälfte der Schüler brauchten ein kostenloses Mittagessen.2 Durch dieses Programm wurde die Schule in der Gemeinde als eine bessere Schule angesehen als vorher, und verschiedene andere Eltern wollten ihre Kinder auf diese Schule schicken.

In der Schule arbeiten pro Klasse zwei Lehrer zusammen: einer, der traditionell unterrichtet, und einer, der ein “Kunstspezialist” ist. Die IAA entwickelte Partnerschaften mit der Gemeinde in Burlington, um angehende Lehrer einzuladen und sie mit solchen Erziehungsstrategien bekannt zu machen.

Der Plan dieser Schule ist es, Kunst und Erziehung zu integrieren, und die Schule macht alles allein. Das Experiment zeigt, dass Kunst im Unterricht die Bildung der Schüler begünstigt.