Forschungsdesign & Datenerhebung

20141218_150221Ich sammelte die meisten Informationen über Gentrifizierung in Hamburg durch persönliche Gespräche mit Industrieleuten. Ich etablierte ein paar Kontakte durch das Internet vor meiner Reise nach Hamburg. Die anderen Kontaktpersonen lernte ich in Hamburg kennen. Ich traf mich mit einem Künstler, einem Besitzer einer Plattenfirma, zwei Besitzern von Plattenläden und einem Konzertveranstalter, um über das Thema Gentrifizierung zu sprechen. Mein Ziel war es im Gespräch einen besseren Überblick über den aktuellen Zustand der Musikszene in Hamburg zu bekommen.

Insgesamt machte ich vier offizielle Interviews mit Jakob Seidensticker von Wareika, Hardy von Otaku Records, Just von Smallville Records und Ulli von dem Golden Pudel. Zusammen definierten wir die Gentrifizierung in Hamburg und dessen Lokalization in der Stadt. Ich fragte sie auch über ihre Meinung zum Thema Gentrifizierung aus. Ich sammelte persönliche Information über die Beteiligung der Befragten in der Szene und sammelte Beispiele ihre Musik. Folgende Fragen stellte ich:

  1. Was ist Ihre Rolle in der Hamburger alternativen Musikszene?
  2. Wie würden Sie Gentrifizierung ihrer Meinung nach definieren?
  3. Was passierte mit dem Esso Gebäudekomplex? Wo bemerkt man den Prozess der Gentrifizierung in Hamburg am stärksten?
  4. Was für Auswirkungen hat die Gentrifizierung der Stadt auf Sie?
  5. Es gab in den letzten Jahren verschiedene Demonstrationen in St. Pauli. Haben Sie bestimmte Ideen oder Vorschläge wie man die Musikszene des Bezirks wirksamer weiter fördern könnte?
  6. Haben Sie vielleicht darüber nachgedacht, in eine andere Stadt zu ziehen in der die Lebenshaltungskosten nicht so hoch sind, wie in Hamburg und warum?
  7. Hat die Gentrifizierung der Stadt negative oder positive Auswirkungen auf die alternative Musikszene? Könnten sie einige Beispiele geben?
  8. Was empfehlen Sie für die Zukunft? Was könnte man tun, um die Musikkultur der Stadt zu erhalten?