Schlussbemerkung

Obwohl diese Studie Einblick in Politik und Geschlecht gewährte, gibt es bei den Resultaten ein paar Einschränkungen. Die Versuchsteilnehmer waren nicht eine repräsentive Stichprobe von politischen Studenten/innen in Hamburg. Mitglieder der Grünen waren überrepräsentiert, und nur ein Umfrage-Befragter und kein Interviewpartner gehörte zur SPD, trotz des Umstandes, dass die SPD die größte Partei in Hamburg ist. Deswegen ist es nicht klar, wie viele politische Ideologien es gibt. Die Tatsache, dass ich nur sieben Menschen interviewte, ist ein anderer Grund, dass es nicht klar ist, wie viele politische Ideologien existieren.

Was auch nicht klar aus meiner Forschung ist, ist die Beziehung zwischen politischer Zugehörigkeit und politischer Ideologie. Tritt man einer politischen Partei bei, weil man schon eine bestimmte Ideologie hat, die die Partei befürwortet, oder formt die Partei die politische Ideologie eines Menschen? Oder vielleicht gehen beide Hand in Hand. Meine Forschung kann diese Frage nicht beantworten. Trotz dieser Einschränkungen zeigt diese Studie wichtige Erkenntnisse über Einstellungen zur Frauenquote, und wie politischen Ideologien, die von Gender geprägt sind, diese Einstellungen beeinflussen. Diese Studie bereitet den Weg für weitere Studien über die Frauenquote und persönliche Einstellungen dazu.