Forschungsdesign & Datenerhebung

Für meine Forschung wollte ich in Hamburg Experten interviewen und Museen besuchen, um meine Forschungsfragen zu beantworten. Die Datensammlung fing aber schon bevor der Ankunft in Hamburg an.

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Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf

Zuerst sammelte ich Informationen über den EHEC Ausbruch und das Wissen der Medien über den Ausbruch. Diese Hintergrundinformation war wichtig um heraus zu finden, wen ich kontaktieren sollte und wem ich welche Fragen stellen sollte. Dann suchte ich die Kontaktinformation der Personen, die ich befragen wollte. Ihnen schickte ich eine Email mit der Erklärung des Projektes, um zu fragen, ob sie sich mit mir treffen würden.

In Hamburg fanden vier Interviews statt: Ich sprach mit einer Historikerin des Auswanderermuseums, mit einer Beamter der Hafengesundheitsbehörde, mit einem Angestellten von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, und mit Ärzten von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. Diese Interviews waren zwischen dreißig und sechzig Minuten lang. Bevor jedem Interview wurden die Befragten gefragt, ob sie damit einverstanden waren, für die spätere Analyse des Interviews aufgenommen zu werden. Zusätzlich wurden sie gefragt, ob sie eine Einverständniserklärung ausfüllen könnten. Es gab zwei Teile in dieser Einverständniserklärung. Die erste Unterschrift erlaubte es mir das Interview aufzunehmen und die zweite Unterschrift erlaubte es mir, Teile des Interviews als Tonaufnahme für das Webprojekt zu benutzen. Weiterhin sicherte die Einverständniserklärung die Identitäten der Experten. Alle waren damit einverstanden, aufgenommen zu werden, aber nur eine Person erlaubte es mir Tonaufnahme für das Webprojekt zu benutzen.

Die Fragen, die gestellt wurden, in jedem Interview waren unterschiedlich und waren abhängig von den Fachkenntnissen der Befragten. Ein großer Teil der Daten die in diesem Bereich gesammelt wurden, waren von der Meinung und Erlebnisses die Befragten über der Ausbruch und der Gesundheitswesen abhängig.

Während der Woche in Hamburg besuchte ich auch zwei Museen: Das Auswanderermuseum Ballinstadt und das Historische Museum Hamburg. Das Auswanderermuseum Ballinstadt bietet Information über die große Auswanderung von Hamburg an. Ich war besonders interessiert an dem Gesundheitsaspekt der Auswanderer. In dem Historischen Museum Hamburg gibt es eine tolle Ausstellung über den Cholera Ausbruch im Jahr 1892, der in Hamburg statt fand. In der Ausstellung gibt es verschiedene Schaubilder, Diagramme und Fotos.

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Das Auswanderermuseum Ballinstadt

Ich besuchte auch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und das Bernhard Nocht Tropeninstitut. Leider fielen die Interviews bei diesen zwei Instituten aus. Um die Forschungsfragen zu beantworten sammelt ich qualitative Daten in der Form von Interviews und quantitative Daten, wie Schaubilder und Diagramme.