Das EHEC Bakterium

Escherochia colis (EHEC) ist ein Darmbakterium. Tausende von verschiedenen Kolibakterien leben im menschlichen Darm. Sie spielen alle eine bestimmte Rolle in der Verdauung und im Stoffwechsel des Körpers. EHEC ist ein Kolibakterium. Es gibt viele Arten von EHEC Bakterien und nicht alle sind gefährlich, doch einige Arten des EHEC Bakteriums produzieren Giftstoffe im den Darm, die Krankheiten hervorrufen können. Normalerweise leben diese Bakterien in Tieren, und sie werden über Lebensmittel oder über den Kontakt mit Tieren auf den Menschen übertragen.  EHEC kann ein Vorläufer einer Salmonelleninfektion sein. Deshalb wurde die Virulenz von EHEC genauer erforscht. Es gibt sechs verschiedene Gruppen: enterohemorrhagic (EHEC), enterotoxigenic (ETEC), enteroinvasiv (EIEC), enteroaggregativ (EaggEC), enteropathogenic (EPEC) und diffusely adherent (DAEC) (Food Technology Magazine, 1997). Der Begriff der EHEC Krankheit ist hemorrhagic colitis. 1

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Scanning electron micrograph of Escherichia coli, grown in culture and adhered to a cover slip2

Bei dem EHEC 2011 Ausbruch in Norddeutschland handelt es sich um einen relativ neuen Stamm von EHEC, der O104:H4 heißt. Diese Form von EHEC produziert ein Shiga Gift, dass den Körper auf verschiedene Weise angreift. Der O104:H4 Stamm weißt eine Kombination vom Shiga Gift und von enteroaggregativen Merkmalen auf. Diese Kombination gibt es normalerweise nur selten. 3

Nach einer Inkubationszeit von 1-8 Tagen können verschiedene Symptome auftreten wie Erbrechen und Durchfall. Andere lebensbedrohliche Symptome sind blutiger Stuhl, Bauchkrämpfe, Blutarmut, Blutgerinnungsstöungen und Nierenfunktionsstörungen. Bei Ausbruch der Krankheit, ist es wichtig die Bakterien zu identifizieren, um den Verlauf durch schnelle Behandlung zu kontrollieren.

Der Stamm O104:H4 vom EHEC Ausbruch im Jahr 2011 hatte manche Erbfaktoren, die gegen Antibiotika resistent waren. Die Präsenz dieser Erbfaktoren zeigt, dass das Bakterium schon früher mit Antibiotika in Berührung gekommen sein muss. Es gibt aber keine Hinweise darauf, dass dieses Bakterium in Deutschland endemisch ist.