Überprüfung der Lebensmittel

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Saatsprossen

Die Suche nach der Quelle eines Viruses war und ist immer komplex. Es braucht die Kooperation zwischen Ärzten, den Patienten, Epidemiologen und Laborwissenschaftlern. Ein Arzt, der bei dem Uniklinikum Eppendorf arbeitet, kommentierte: „Denk mal wie komplex es ist einen Erreger nachzuweisen den man im originellen Saatgut nie eigentlich nachweisen konnte“. 1 Wissenschaftler und Epidemiologien wurden von dem Robert Koch Institut geschickt, um Erkrankte zu interviewen. Sie sollten versuchen, den Verlauf des Ausbruches zu dokumentieren um Patient Null 2 zu finden. Die Recherche führte zu einem Restaurant in Lübeck, wo 17 Leute krank geworden waren, nachdem sie da gegessen hatten. 3Die Beamten nahmen deshalb Proben von Gurken, Salat und Tomaten von der Küche. Wie sich aber herausstellte, war dieses Restaurant nicht die Quelle des Ausbruchs. Danach richtete das Verbraucherschutzministerium eine “Task-Force EHEC” ein, in der Vertreter von Bund und Ländern mit Lebensmittelexperten versuchten, den Verlauf der Epidemie aufzuzeichnen. 4Sie rekonstruierten die Lebensmittelketten in EHEC-Brennpunktgebieten. 5 Die potentielle Quelle, Sprossen aus Niedersachsen, wurde durch diesen Prozess und durch Resultate von Fallstudienmethoden entdeckt. 6

Die EU zusammen mit Deutschland schaffte daher neue Regelungen zur sicheren Handhabung von Frischprodukten und Gemüsen. Neue Hygieneanforderungen wurden erlassen und eine Zulassungspflicht für Lebensmittelbetriebe, damit Sprossenbetriebe regelmässigauf EHEC Bakterien getestet werden, laut einen Port Health Official. 7 Verschiedene Gesetze und Regeln wurden erlassen, um bessere Kontrollen und neuere Strukturen des Krisenmanagements zu schaffen, um die Lebensmittel in Deutschland noch sicherer zu machen. 8 Die neuen Regelungen, um eine besserer Qualität von Sprossen zu garantieren, wurden am 1. Juli 2013 in Kraft gesetzt. 9 Ein Arzt erzählte:

Die EU macht erhebliche Anstrengungen. Es gab vor kurzem ein Programm in Lissabon, Better Training for Safer Food, wo wir Food Borne Investigation gemacht haben. Die trainierenden und Humanmediziner haben zusammen gearbeitet und das ist nicht nur ein deutsches Problem, das ist überall in Europa. Da sind häufig verschiedene Mentalitäten und das zusammen zu kriegen ist wichtig...weil die trainierenden Mediziner denken anders als Humanmediziner." 10