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Im Jahre 2011 erlebte Deutschland den größten EHEC Epidemie weltweit. Zwischen März und Juni erkrankten knapp 4.000 Menschen, wovon die Mehrzahl der Fälle in und um Hamburg gemeldet wurden. Während des Ausbruchs zeigten sich kritische Mängel im öffentlichen Gesundheitssystem: ein ineffektives Infektionsschutzgesetz bei Ausbrüchen gefährlicher Krankheiten, Kommunikations- und Kooperationsschwierigkeiten zwischen den einzelnen zuständigen Behörden, und die Ungewissheit bezüglich Wirksamkeit von verschiedenen Behandlungsmethoden. In dieser Studie werden Experten aus verschiedenen Bereichen über die EHEC Epidemie und Ihre Folgen befragt, mit dem Ziel herauszufinden, in wie fern dieser Ausbruch positive Änderungen im öffentlichen Gesundheitswesen bewirkte hat. Die Resultate sind facettenreich: vieles, wie zum Beispiel die Kommunikation hat sich seit 2011 verbessert. Andere Änderungen werden als Folge eines sehr komplizierten Prozesses noch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die Studie zeigt auch Parallelen zwischen dem Cholera Ausbruch, der in Hamburg im Jahr 1892 stattfand, und dem EHEC Ausbruches im Jahr 2011.
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